Wird unser Körper in Zukunft unser Passwort sein?

Geschrieben von Chevaugn Powell

Mehr als die Hälfte der Smartphone-Nutzer versucht, die komplexen Passwörter loszuwerden, und beabsichtigt, die Aufgabe der Identifizierung ihres Fingerabdrucks oder der Identifizierung durch die Augeniris zu delegieren.

 

 

"Der neue Code wird Ihr Körper sein", schließt das ConsumerLab von Ericsson, das über 15 Jahre auf jährlichen Interviews mit 100,000 Personen in mehr als 40 Ländern und 15 Städten basiert. Einerseits machen die Schwierigkeit, sich immer komplexere Passwörter zu merken, die Zahlen, Buchstaben und Symbole kombinieren, und die wachsende Notwendigkeit, Konten in einer Vielzahl von Diensten mit jeweils unterschiedlichen Codes zu führen, das Problem immer komplexer. Dies erklärt das wachsende Interesse als angesehenes ConsumerLab an biometrischen Alternativen.

 

Das Umfrageforschungszentrum ergab, dass 52% der Smartphone-Benutzer ihre Fingerabdrücke anstelle von Passwörtern verwenden möchten und 48% Interesse an der Verwendung der Iriserkennung zum Entsperren des Bildschirms haben. 74% der Nutzer glauben, dass biometrische Smartphones 2014 die Regel sein werden. Das Vertrauen der Smartphone-Nutzer in biometrische Sicherheitssysteme zeigt sich in der Feststellung, dass die Hälfte die Belastung ihrer Kreditkarte online mit ihrem Fingerabdruck genehmigen würde. Noch mehr (61%) würden das Gleiche tun, um ihr Smartphone zu entsperren, was zu einer Vielzahl sensibler personenbezogener Daten führen kann.

 

Derzeit ist das iPhone 5S das einzige Smartphone mit biometrischer Benutzeridentifizierungsmethode. Im neuesten Apple iPhone und speziell für die einzigartige Taste des Telefons (Home-Taste) ist ein Fingerabdruckerkennungssensor namens „TouchID”. Der Benutzer kann die Apple ID und den Passcode vergessen und berühren, ohne die Taste des iPhone drücken zu müssen, um das System zu erkennen. Durch eine im iTunes Store gekaufte Berührung behauptet Apple, dass die Fotos nur vom Leser aufgenommen werden und dass die Berührungs-ID nicht auf Servern oder Kopien gespeichert wird. Andernfalls wird es in der Online-iCloud gespeichert.

 

Darüber hinaus kann der Benutzer mit seinem Fingerabdruck mehr Benutzern von 5S Zugriff gewähren. Die Touch ID nimmt hochauflösende 500ppi unter die Haut und 360 Grad und wird analysiert, um dem Benutzer eine eindeutige Kennung zu geben, wie vom Unternehmen erläutert.

 

Biometrische Systeme gelten jedoch nicht als Allheilmittel. Forscher haben bereits unterschiedliche Schwachstellen: Mit Make-up, Fotos und Aufzeichnungen aufgrund biometrischer Systeme. Darüber hinaus ist die Einführung eines Fingerabdrucklesers auf dem iPhone 5S für Hacker überall eine erfreuliche Herausforderung

 

 

Wird unser Körper in Zukunft unser Passwort sein?